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Turmalin


Der Name stammt vom singhalesischen Wort thuramali (තුරමලි) bzw. thoramalli (තෝරමල්ලි) ab, das man allgemein für bunte Schmucksteine verwendete, die man in Sri Lanka fand. Für Europa wurde der Name erstmals 1707 schriftlich belegt[3] bzw. 1711 unter dem Namen Chrysolithus Turmale[4]. Größere Mengen wurden erst seit Mitte des 18. Jahrhunderts von Sri Lanka nach Europa exportiert. Zu dieser Zeit besaß die Niederländische Ostindien-Kompanie praktisch ein Handelsmonopol für Turmaline.


Wegen seiner pyroelektrischen Eigenschaften wurde er im niederländischen Sprachraum auch als Aschetrekker (Aschenzieher) bezeichnet. Volkskundlich wird davon berichtet, dass die Niederländer sich die pyroelektrischen Eigenschaften zunutze machten, indem sie mit Turmalinen die Aschereste aus ihren Meerschaumpfeifen entfernten.

Quelle: Wikipedia


Der Turmalin hat sehr verschiedene Varietäten, die alle unterschiedliche Heilwirkungen haben. Allgemein wird dem Turmalin jedoch eine aufbauende und belebende psychische Wirkung nachgesagt. Der Turmalin fördert das Streben nach Harmonie und Klarheit im Leben. Durch ihn sind wir fähig, Entwicklungen und Prozesse stärker wahrzunehmen und dadurch steuern zu können. Als schwarzer Turmalin (Schörl) ist er einer der stärksten Schutzsteine gegen negative Energien.


Varietäten

Nur wenige Minerale weisen eine so große Variabilität ihrer Farbe auf, wie die Turmaline und für ihre Farbvariationen wurden zahlreiche Namen geprägt.


  • Achroit: farblose Turmaline, meist Dravit oder Rossmanit

  • Aphrizit: dunkelgrauer Schörl

  • Brasilianischer Chrysolith, Ceylon-Chrysolith: gelb-grüner Turmalin

  • Brasilianischer Smaragd, Emeralite: grüner, transparenter Turmalin

  • Brasilianischer Peridot, Ceylon-Peridot: honiggelber bis grüner Turmalin

  • Brasilianischer Rubin, Sibirischer Rubin: roter, transparenter Turmalin

  • Brasilianischer Saphir: blauer, transparenter Turmalin

  • Kanarien-Turmalin: hellgelber Turmalin

  • Katzenaugen-Turmalin: Turmalin mit Chatoyance in verschiedenen Farben

  • Chameleonit, Deuterolit: Turmalin mit je nach Beleuchtung wechselnder Farbe (Alexandrit-Effekt), vermutlich chromhaltieger Dravit

  • Cromolith: grüner Turmalin

  • Indigolith: blauer Turmalin, vermutlich Elbait-Schörl-Mischkristalle

  • Iochroit: violetter Turmalin

  • Mohrenkopf-Turmalin: heller Turmalin mit schwarzer Spitze

  • Paraibaít: blaugrüner, Cu-haltiger Elbait

  • Rubellit: rosa bis roter Turmalin, vermutlich Elbait

  • Siberit: violetter Rubellit

  • Verdelith: grüner Turmalin, vermutlich Elbait-Schörl-Mischkristall

  • Wassermelonen-Turmalin: farblich zonierter Turmalin mit rosa Kern und grünem Rand, meist Elbait

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